Essig und der Blutzuckerspiegel: Eine kleine Hilfe für den Stoffwechsel

Wer auf seine Blutzuckerwerte achtet, besonders bei Insulinresistenz oder Diabetes, findet manchmal einfache, alltägliche Helfer in der Küche. Essig gehört dazu. Studien zeigen: Eine kleine Menge Essig zur Mahlzeit – etwa ein Esslöffel in einem Salatdressing – kann helfen, den Anstieg des Blutzuckers nach dem Essen abzufedern.

Das liegt vor allem an der Essigsäure, die die Verdauung von Kohlenhydraten verlangsamt. Dadurch gelangen Zuckerbestandteile langsamer ins Blut, was wiederum verhindert, dass der Insulinspiegel stark in die Höhe schießt. Für den Stoffwechsel und die Blutgefäße ist das eine Entlastung – besonders nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten wie Pasta oder Reis.

Interessant: Diese Wirkung wurde bereits in mehreren Studien beobachtet, darunter bei Personen mit Typ-2-Diabetes. So zeigte sich, dass Apfelessig nach einem Frühstück mit Weißbrot den Blutzuckerspiegel deutlich besser kontrollierte als bei der Kontrollgruppe ohne Essig.

Wichtig ist jedoch: Essig ersetzt keine Medikamente und keine ausgewogene Ernährung. Aber als kleiner Zusatz zum Essen kann er sinnvoll sein. Einfach ein paar Tropfen über den Salat oder in eine Marinade geben – das schont den Stoffwechsel und schmeckt besides.

Wer unter empfindlichem Magen leidet, sollte jedoch vorsichtig sein: Roher Essig kann die Magenschleimhaut reizen. In solchen Fällen ist es besser, ihn verdünnt oder in Maßen zu genießen.

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