Herzrasen bei Angst: Wann es gefährlich wird
Herzrasen ist eines der häufigsten Begleiterscheinungen von Angstzuständen und Panikattacken. Plötzlich schlägt das Herz schneller, pocht bis zum Hals – manche Menschen fürchten dann, einen Herzinfarkt zu erleiden. Typisch sind auch das Gefühl von Herzstolpern oder ein unregelmäßiger Rhythmus. Doch in den meisten Fällen ist das Phänomen harmlos – zumindest körperlich.
Wenn Angst oder Stress ausbrechen, schüttet der Körper Adrenalin aus. Das beschleunigt den Puls, um den Körper für „Kampf oder Flucht“ vorzubereiten. Bei einer Panikattacke reagiert das System übermäßig, obwohl keine reale Gefahr besteht. Das führt zu körperlichen Symptomen wie Atemnot, Schweißausbrüchen – und eben Herzrasen.
Trotzdem: Wenn du unsicher bist, solltest du solche Symptome ärztlich abklären lassen. Ein EKG oder eine Untersuchung kann ausschließen, dass eine körperliche Erkrankung wie eine Herzrhythmusstörung oder Schilddrüsenüberfunktion dahintersteckt. Besonders wenn das Herzrasen auch in ruhigen Momenten auftritt oder mit Schmerzen im Brustbereich einhergeht, ist Vorsicht geboten.
Wenn die Ursache psychisch ist, hilft oft schon das Wissen, dass der Körper nicht in Gefahr ist. Atemübungen, Entspannungstechniken oder Therapie können langfristig helfen, die Angst vor dem Herzrasen zu reduzieren. Wichtig ist: Du bist nicht allein – viele Menschen kennen dieses Gefühl. Und mit der richtigen Unterstützung wird es besser.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.