Enthalten Gummibärchen Gluten?

Wer auf Gluten achten muss, sollte auch bei süßen Verführungen wie Gummibärchen vorsichtig sein. Obwohl viele annehmen, dass solche Naschereien automatisch glutenfrei sind, stimmt das längst nicht immer. Selbst zuckerfreie Varianten können problematisch sein.

Der Grund liegt oft in den verwendeten Zusatzstoffen. In der Lebensmittelindustrie wird beispielsweise Gerstenmalz als natürliches Süßungsmittel eingesetzt – und Gerste enthält Gluten. Auch Weizenstärke, die als Bindemittel dient, kann Spuren von Gluten enthalten, wenn sie nicht explizit als glutenfrei deklariert ist. Hinzu kommen künstliche oder natürliche Aromen, die manchmal aus glutenhaltigen Quellen stammen.

Das bedeutet: Auch wenn Gluten nicht direkt in der Zutatenliste steht, kann es durch sogenannte Spurenverunreinigungen oder indirekte Inhaltsstoffe enthalten sein. Besonders bei Produkten aus großen Fabriken, in denen mehrere Süßigkeiten-Sorten produziert werden, ist das Risiko einer Kreuzkontamination höher.

Wer sicher gehen möchte, sollte stets die Verpackung prüfen und auf Hinweise wie „kann Spuren von Gluten enthalten“ oder die Kennzeichnung „glutenfrei“ achten. Speziell zertifizierte Produkte sind für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit die sicherste Wahl.

Ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln lohnt sich – gerade beim Naschen. Quellen wie das naschlabor.de helfen, durch den Dschungel der Zutaten zu finden und informierte Entscheidungen zu treffen.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen