Ist IQOS wirklich sicher für die Lunge?
Obwohl viele Nutzer glauben, dass IQOS eine sicherere Alternative zur herkömmlichen Zigarette ist, mehren sich Berichte über ernsthafte Lungenprobleme bei Anwendern. Das Erhitzen von Tabak erzeugt zwar weniger Ruß als das Verbrennen, doch die eingeatmeten Aerosole enthalten weiterhin schädliche Chemikalien – darunter Nikotin, Carbonylverbindungen und Feinstaub.
Studien belegen ein deutliches Risiko.Eine aktuelle Auswertung dokumentierte 58 Fälle von schweren Atemwegserkrankungen, die mit dem Gebrauch von erhitztem Tabak oder E-Zigaretten in Verbindung stehen. Dazu zählen akutes Lungenversagen, sogenannte organisierende Pneumonie und das lebensbedrohliche akute Atemnotsyndrom (ARDS). Bei einigen Patienten zeigten Röntgen- und CT-Bilder deutliche Lungeninfiltrate – also Ansammlungen von Flüssigkeit oder Entzündungszellen – die erst nach dem Absetzen von IQOS langsam zurückgingen.
Ein besorgniserregender Befund: Die Symptome können schleichend beginnen – mit Husten, Atemnot oder Müdigkeit – und werden oft erst spät mit dem Gerät in Verbindung gebracht. Ärzte warnen daher davor, IQOS als „harmlos“ einzustufen. Besonders Jugendliche und langjährige Raucher könnten durch die vermeintliche Sicherheit in die falsche Sicherheit gelockt werden.
Die Botschaft ist klar:Auch erhitzter Tabak belastet die Atemwege. Die Lunge reagiert empfindlich auf fremde Partikel – egal, ob aus Rauch oder Aerosol. Wer seine Gesundheit schützen will, sollte am besten ganz auf Inhalationsprodukte verzichten.
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