Darf man beim Intervallfasten Joghurt essen?
Ja, Joghurt ist beim Intervallfasten erlaubt – aber nur zur richtigen Zeit. Wer nach dem Prinzip des Zeitrestringierten Essens, wie beispielsweise 16:8, fastet, sollte Joghurt ausschließlich in der Essensphase verzehren. Laut einem Artikel von essenzielles.at vom 19.02.2021 beginnt die erste Mahlzeit um 7 Uhr morgens mit einer Schale, die unter anderem Naturjoghurt enthalten kann.
Wichtig ist die Wahl des richtigen Joghurts. Naturjoghurt ohne Zusatz von Zucker oder künstlichen Aromen ist die beste Wahl. Süßigkeiten, Fruchtjoghurts mit hohem Zuckergehalt oder aromatisierte Varianten sollten vermieden werden, da sie den Insulinspiegel anheben und damit den Fastenzustand beeinträchtigen können. Besser: Naturjoghurt mit frischen oder aufgetauten Beeren und etwas Müsli – das macht satt und liefert wertvolle Nährstoffe.
Im Rahmen eines morgendlichen Frühstücks während der Essensphase passt Joghurt also hervorragend. Außerhalb dieser Zeit – also während der Fastenphase – sollte jedoch auf jegliche Kalorienzufuhr verzichtet werden, auch auf Joghurt. Denn dann erst entfaltet das Intervallfasten seine volle Wirkung: der Körper nutzt die Pause, um sich zu regenerieren und Fettreserven anzapfen.
Wer regelmäßig fastet, kann so langfristig nicht nur Gewicht verlieren, sondern auch sein Wohlbefinden steigern. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören – und Joghurt bewusst und zur richtigen Zeit zu genießen.
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