Wireless Charging: Bequem, aber nicht ohne Nachteile
Wer Wert auf Komfort legt, schwört auf kabelloses Laden. Ein kurzer Griff zum Handy reicht – es wird einfach auf die Ladeschale gelegt, kein Kabel muss mehr eingesteckt werden. Doch hinter dieser Bequemlichkeit verbirgt sich ein kleiner, aber feiner Nachteil: die Haltbarkeit des Akkus.
Studien zeigen, dass Smartphones, die häufig über induktives Laden aufgeladen werden, eine kürzere Akkulebensdauer haben können. Der Grund: Beim kabellosen Ladevorgang wird der Akku stärker beansprucht. Die Energie wird über elektromagnetische Felder übertragen, was Wärme erzeugt. Diese zusätzliche Hitzeentwicklung, kombiniert mit der ständigen Bereitschaft, Energie aufzunehmen, belastet den Akku stärker als beim klassischen Laden per Kabel.
Interessanterweise richtet das kabellose Laden aber keinen gesundheitlichen Schaden beim Menschen an. Die elektromagnetischen Felder, die dabei entstehen, sind so schwach, dass sie nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand ungefährlich sind. Keine Studie hat bislang belegbare Risiken für den Menschen festgestellt – weder bei kurzer noch bei langfristiger Nutzung.
Trotzdem lohnt es sich, ein paar Grundregeln zu beachten: Vermeiden Sie das Laden unter der Bettdecke oder auf weichen Oberflächen, da schlechte Belüftung die Wärmeentwicklung verstärkt. Auch das ständige „Draufbleiben“ des Geräts auf der Ladestation – etwa nachts – führt zu häufigen Mini-Ladezyklen, die den Akku auf Dauer schwächen.
Fazit: Kabelloses Laden ist sicher für den Menschen, aber nicht ganz schonend für das Gerät. Wer Wert auf eine lange Akkulaufzeit legt, sollte ab und zu doch zum Kabel greifen.
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