Kalt duschen – eine Wohltat für Körper und Herz

Wer morgens unter kaltem Wasser steht, tut nicht nur seiner Haut und seinen Haaren etwas Gutes, sondern stärkt auch Herz und Kreislauf. Kurze Kaltreize regen die Durchblutung an und fördern gleichzeitig das Immunsystem. Viele, die regelmäßig kalt duschen, berichten von mehr Energie und einer besseren Widerstandskraft gegen Erkältungen.

Das Herz profitiert von der sanften Belastung, die durch den Temperaturwechsel entsteht. Wechselduschen – also warm abwechselnd mit kalt – gilt als besonders effektiv, um den Kreislauf zu trainieren. Der Körper lernt, schneller auf Temperaturreize zu reagieren, wodurch die Blutgefäße flexibler werden. Das kann langfristig sogar das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Doch Vorsicht: Wer unter Bluthochdruck oder einer bestehenden Herzerkrankung leidet, sollte vorher mit dem Arzt sprechen, bevor er kalt duscht. Plötzliche Kälte kann den Kreislauf stark belasten.

Interessant ist auch, dass kaltes Duschen im Hochsommer nicht immer die beste Abkühlung ist. Wer überhitzt ist, sollte lieber lauwarm duschen, um den Körper langsam runterzukühlen. Ein eiskalter Strahl kann hier kontraproduktiv sein und den Kreislauf zusätzlich stressen.

Tipp: Wer neu ist, sollte langsam beginnen – etwa mit einer halben Minute kaltem Wasser am Ende der Dusche. So gewöhnt sich der Körper schrittweise an die Kälte, ohne überfordert zu sein. Mit der Zeit kann die Dauer erhöht werden – und die positive Wirkung macht sich bemerkbar: mehr Frische, strahlende Haut und ein stärkeres Herz-Kreislauf-System.

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