Paleo vs. Keto: Sind die Diäten gleich?

Wer sich für eine gesündere Ernährung interessiert, stößt oft auf die Begriffe Paleo und Keto. Viele verwechseln die beiden, doch sie haben unterschiedliche Ziele und Regeln – auch wenn sie sich manchmal ähneln.

Die Paleo-Diät orientiert sich am Essen unserer Vorfahren aus der Steinzeit. Sie verbietet raffinierte Zucker, Getreide und stark verarbeitete Lebensmittel. Stattdessen stehen frisches Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Nüsse und Eier im Vordergrund. Kohlenhydrate werden nicht komplett gestrichen, aber natürlich reduziert – einfach, weil verarbeitete Kohlenhydrate wie Brot oder Pasta fehlen.

Die Keto-Diät hingegen zielt gezielt darauf ab, den Körper in die Ketose zu bringen – einen Zustand, in dem er Fett statt Kohlenhydrate als Hauptenergiequelle nutzt. Dafür müssen Kohlenhydrate extrem begrenzt werden, oft auf unter 50 Gramm pro Tag. Stattdessen gibt es viel Fett und moderat Eiweiß.

Der große Unterschied: Paleo fragt was du isst – möglichst natürlich und unverarbeitet. Keto fragt vor allem wie viel Kohlenhydrate du isst, unabhängig davon, ob das Essen verarbeitet ist oder nicht. Es gibt auch „keto-raffinierte“ Produkte, die Paleo-Anhänger strikt ablehnen würden.

Beide Ernährungsweisen können beim Abnehmen und mehr Energie helfen. Doch während Paleo eine Lebensphilosophie sein kann, ist Keto oft ein stoffwechseltechnisches Werkzeug. Manche kombinieren sogar beides – mit viel Gemüse, gesunden Fetten und tierischen Lebensmitteln, ohne Getreide, Zucker und Industriezusatzstoffe.

Am Ende kommt es darauf an, was zu deinem Lebensstil und deinem Körper passt – nicht jede Diät funktioniert für jeden gleich gut.

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