Warum Progesteron bei Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren wichtig ist

In den Wechseljahren gerät der Hormonhaushalt mächtig durcheinander. Viele Frauen bemerken diese Veränderungen zuerst an ihrer Gefühlswelt: Plötzliche Reizbarkeit, innere Unruhe oder trübe Stimmungen gehören zu den häufigsten Begleiterscheinungen dieser Lebensphase.

Verantwortlich dafür sind vor allem die schwankenden beziehungsweise sinkenden Spiegel der Sexualhormone Östrogen und des Gelbkörperhormons Progesteron. Insbesondere Progesteron wird oft eine beruhigende, angstlösende und schlaffördernde Wirkung nachgesagt, da es im Gehirn an spezielle Rezeptoren bindet, die für Entspannung sorgen.

Wenn der Körper in den Wechseljahren aufhört, regelmäßig Progesteron zu produzieren, fehlt diese sanfte, natürliche Bremse für das Nervensystem. Das kann das seelische Gleichgewicht stark belasten. Eine gezielte Hormonberatung bei einer Fachärztin oder einem Facharzt hilft dabei, individuelle Wege zu finden, um den Hormonhaushalt wieder ins Lot zu bringen und das Wohlbefinden zu steigern.

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