Reismehl: Eine glutenfreie Alternative mit Einschränkungen
Reismehl ist von Natur aus glutenfrei und damit eine beliebte Wahl für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie. Da es aus gemahlenem Reis hergestellt wird, besitzt es einen besonders milden Eigengeschmack und eignet sich gut als Grundlage für viele Backrezepte – besonders in der glutenfreien Küche.
Ein großer Vorteil von Reismehl ist seine Verträglichkeit. Im Gegensatz zu Weizen- oder Kartoffelmehl enthält es kein Gluten, also kein Klebereiweiß, das beim Backen für Struktur und Elastizität sorgt. Dieser fehlende Kleber macht Reismehl allerdings ungeeignet für klassisches Hefebrot, das auf die teigige, elastische Wirkung von Gluten angewiesen ist. Wer nur Reismehl verwendet, bekommt oft einen bröseligen, spröden Teig.
Trotzdem lässt sich Reismehl vielseitig nutzen – etwa für Pfannkuchen, Kekse, Kuchen oder als Verdickungsmittel in Suppen und Soßen. In der asiatischen Küche ist es ohnehin ein Grundnahrungsmittel, zum Beispiel für Nudeln oder Dämpflinge. Wer damit backt, sollte aber wissen: Um bessere Ergebnisse zu erzielen, wird Reismehl oft mit anderen glutenfreien Mehlen wie Buchweizen-, Mais- oder Tapiokamehl gemischt oder mit Bindemitteln wie Xanthan oder Leinsamen angereichert.
Für alle, die auf Gluten verzichten müssen, bietet Reismehl also eine wertvolle Alternative – wenn auch mit klarer Einschränkung beim Brotbacken. Mit etwas Kreativität und der richtigen Mehlmischung gelingen aber auch hier leckere Ergebnisse.
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