Roquefort vs. Gorgonzola: Zwei Käse, ein großer Unterschied

Beide gehören zur Familie der Blauschimmelkäse und verleihen Gerichten eine besondere Note – doch Roquefort und Gorgonzola sind nicht dasselbe. Der entscheidende Unterschied liegt in der Milch, aus der sie hergestellt werden.

Roquefort wird ausschließlich aus Schafmilch hergestellt – eine Tradition, die bis ins südliche Frankreich reicht, wo der Käse in den Kalksteinhöhlen von Roquefort-sur-Soulzon reift. Diese besondere Umgebung und die Verwendung von Schafmilch verleihen ihm sein charakteristisches, kräftiges Aroma mit einer deutlichen Schärfe und Würze.

Gorgonzola hingegen kommt aus Norditalien und wird aus Kuhmilch hergestellt. Dadurch ist er insgesamt milder und cremiger im Geschmack. Je nach Reifegrad unterscheidet man zwischen der weichen, fast butterartigen Dolce-Variante und dem festeren, würzigeren Naturale.

Beide Käsesorten eignen sich hervorragend für die Küche: Gorgonzola überzeugt etwa auf dem Grill, etwa als Käsestück zwischen Gemüse gegrillt oder in Risottos und Saucen. Roquefort passt perfekt zu kräftigen Weinen, in Salate oder einfach aufs Brot – sein intensiver Geschmack bleibt unverwechselbar.

Wer also zwischen den beiden wählt, entscheidet sich nicht nur für einen Käse, sondern für eine ganz unterschiedliche Geschmacksrichtung. Ob cremig-mild oder scharf-würzig – beide haben ihren Platz im Käsegenuß.

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