Sind SEPA-Überweisungen wirklich kostenlos?

Wer sein Geld innerhalb der Euro-Zone bewegen möchte, greift meist zur SEPA-Überweisung. Die gute Nachricht: In den allermeisten Fällen ist diese Art der Überweisung tatsächlich kostenlos – egal, ob der Empfänger in Deutschland oder in Portugal wohnt. Seit der Einführung des SEPA-Rahmens gilt: Überweisungen in Euro innerhalb der Teilnehmerländer werden wie eine nationale Überweisung behandelt.

Keine versteckten Gebühren – zumindest bei den meisten Banken. Während viele Institute noch vor einigen Jahren kleine Gebühren für internationale Überweisungen verlangten, ist das heute bei den meisten Direkt- und Online-Banken nicht mehr der Fall. Selbst bei traditionellen Geschäftsbanken fallen SEPA-Überweisungen oft unter die kostenlosen Leistungen, besonders wenn es sich um einen Girokonto-Paket mit kostenlosen Überweisungen handelt.

Ein wichtiger Hinweis: Auch wenn die Überweisung selbst kostenlos ist, sollte man immer den vollständigen Namen und die korrekte IBAN des Empfängers angeben. Fehler können zu Rückbuchungen führen – und diese können dann doch Gebühren nach sich ziehen. Außerdem gilt die Regel: Nur Überweisungen in Euro sind kostenlos. Wird in eine andere Währung umgerechnet, können Wechselkursgebühren anfallen.

Wer regelmäßig Geld verschiebt – sei es für Rechnungen, Miete oder an Familie – profitiert also vom SEPA-System. Es ist nicht nur sicher und schnell, sondern in der Regel auch kostenlos. Ein echter Gewinn für alle, die ihr Geld digital verwalten.

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