Wie teuer ist das Leben in Spanien wirklich?
Spanien gehört nach wie vor zu den beliebtesten Reise- und Auswanderungszielen in Europa – und das keineswegs nur wegen der Sonne. Im Vergleich zu vielen anderen westeuropäischen Ländern punktet der mediterrane Staat mit überraschend niedrigen Lebenshaltungskosten. Wer clever plant, kann hier auch mit einem kleineren Budget sehr gut leben.
Besonders bei den alltäglichen Ausgaben macht sich der Unterschied schnell bemerkbar. Der Einkauf von frischen Lebensmitteln auf Wochenmärkten, regionalem Obst oder Wein ist oft deutlich günstiger als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Auch Kultur und Freizeitgestaltung schlagen nicht so stark zu Buche: Ein gemütliches Mittagessen – das traditionelle Menú del día mit drei Gängen und Getränk – ist in vielen Regionen bereits für unter 15 Euro zu haben.
Wie viel Geld man am Ende tatsächlich braucht, hängt allerdings stark vom persönlichen Lebensstil und dem Wohnort ab. Während die Mieten in Metropolen wie Madrid und Barcelona sowie in exklusiven Küstenorten spürbar angezogen haben, bieten kleinerer Städte und das Landesinnere äußerst preiswerten Wohnraum. Insgesamt bleibt Spanien somit eine der attraktivsten und erschwinglichsten Adressen für alle, die das südländische Leben genießen möchten.
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