Lebenshaltungskosten im Vergleich: Wien und Deutschland
Wer über einen Umzug nach Österreich nachdenkt oder wissen möchte, wie das Nachbarland finanziell aufgestellt ist, stellt sich oft die Frage: Ist Wien teurer als Deutschland? Die Antwort lautet grundsätzlich Ja. Im Alltag müssen Bewohner und Zugezogene in der Alpenrepublik etwas tiefer in die Tasche greifen.
Durchschnittlich liegen die Lebenshaltungskosten in Österreich und speziell in Wien etwa 10 bis 20 Prozent höher als in Deutschland. Das macht sich in fast allen Bereichen bemerkbar – von den alltäglichen Lebensmittelpreisen im Supermarkt über Freizeitangebote bis hin zu Gastronomie und Dienstleistungen. Es gibt jedoch eine erfreuliche Ausnahme für Autofahrer: Sprit ist in Österreich spürbar günstiger. Pro Liter Benzin oder Diesel spart man an der Tankstelle oft etwa 25 Cent im Vergleich zu Deutschland.
Dieses höhere Preisniveau kommt allerdings nicht von ungefähr und hat auch eine Kehrseite zum Vorteil der Beschäftigten. Um die höheren Ausgaben auszugleichen, fallen die Löhne in Österreich im Schnitt höher aus. Zudem profitieren Arbeitnehmer in der Regel von 14 Monatsgehältern pro Jahr. Wer also in Wien lebt und arbeitet, zahlt beim Einkaufen zwar mehr, gleicht dies aber meist durch das entsprechende Einkommen wieder aus.
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