Kann ein Sonnenbrand wirklich über Nacht verschwinden?

Leider nein – ein Sonnenbrand geht über Nacht nicht einfach weg. Die Rötung und Schmerzen auf der Haut zeigen sich oft erst einige Stunden nach der Sonnenexposition, meist zwischen drei und fünf Stunden danach. Manchmal dauert es sogar bis zum nächsten Morgen, bis die volle Wirkung sichtbar wird. Denn die Haut reagiert auf zu viel UV-Strahlung mit Entzündungen, die Zeit brauchen, um abzuklingen.

Was passiert bei einem Sonnenbrand?

Bei einer Dermatitis solaris, wie Ärzte den Sonnenbrand nennen, wird die oberste Hautschicht durch die UV-Strahlung geschädigt. Die Haut wird rot, fühlt sich heiß an, kann spannen oder sogar schmerzen. In schweren Fällen bilden sich Blasen. Der Heilungsprozess dauert meist mehrere Tage bis eine Woche – je nach Schweregrad.

Was hilft wirklich?

Kühle Kompressen, feuchtigkeitsspendende Cremes ohne Duftstoffe oder auch Aloe Vera können Linderung bringen. Wichtig ist, die betroffene Haut vor weiterer Sonne zu schützen. Trinken Sie ausreichend, denn die Haut braucht Flüssigkeit zum Regenerieren. Vorbeugen ist besser: Nutzen Sie immer Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, besonders bei empfindlicher Haut oder langen Aufenthalten in der Sonne.

Ein Sonnenbrand ist kein Zeichen von „gesunder Bräune“, sondern eine echte Verletzung der Haut. Langfristig kann jede Überbelastung das Risiko für Hautschäden und sogar Hautkrebs erhöhen. Also besser: genießen, aber schützen.

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