Kann EMDR zu Gehirnnebel führen?
Ja, es ist durchaus möglich, dass Menschen nach einer EMDR-Sitzung ein leichtes Benommenheitsgefühl oder sogenannten „Gehirnnebel“ verspüren. Dieses Gefühl wird oft als verschwommen, abwesend oder „spacey“ beschrieben – als wäre man nicht ganz präsent. Solche Reaktionen sind vorübergehend und ähneln Empfindungen, die manchmal auch nach anderen therapeutischen Verfahren auftreten.
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) arbeitet intensiv mit den Erinnerungen und Emotionen eines Menschen – besonders bei Traumatherapie. Während dieser Prozesse kann das Gehirn kurzzeitig überfordert sein, was zu einem leichten geistigen „Nebel“ führen kann. Viele Patienten berichten, dass sich diese Empfindung innerhalb weniger Stunden oder nach einer kurzen Ruhepause legt.
Ein solches Nachwirken ist kein Grund zur Sorge – im Gegenteil: Es kann ein Zeichen dafür sein, dass die Verarbeitung tiefer Erlebnisse aktiv stattfindet. Therapeuten empfehlen daher, nach einer Sitzung Zeit zum Abschalten einzuplanen, viel Wasser zu trinken und sich nicht direkt wieder in anstrengende Aufgaben zu stürzen.
Wie bei jeder Therapie ist auch bei EMDR wichtig, dass sie von einer erfahrenen Fachkraft durchgeführt wird. Wer gezielt an seiner Heilung arbeitet – etwa bei PTBS in Denver –, findet in EMDR eine bewährte Methode, um belastende Erinnerungen zu verarbeiten. Der kurzfristige „Gehirnnebel“ ist dabei oft ein kleiner Preis im Vergleich zu den langfristigen Gewinnen an Klarheit und emotionalem Wohlbefinden.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.