Was vom Tintenfisch alles genießbar ist

Kalamaris sind nicht nur ein beliebtes Meeresgericht, sondern auch besonders vielseitig in der Küche. Fast alle Teile des Tintenfischs sind essbar – ausgenommen die Eingeweide und der harte Schnabel im Kopfbereich. Der Rest lässt sich auf vielfältige Weise zubereiten und schmeckt sowohl pur als auch mit Füllung.

Der klassische „Mantel“ oder Körper des Tintenfischs wird oft in Ringe geschnitten und paniert als „Calamari fritti“ serviert. Doch nicht nur frittiert entfaltet er sein Aroma. Man kann ihn auch grillen, dünsten oder in Tomatensauce schmoren. Besonders lecker wird es, wenn der Mantel ganz bleibt und mit einer Mischung aus Kräutern, Knoblauch, Kapern und Oliven gefüllt wird – dann kommt er als gefüllter Kalamar auf den Teller, oft überbacken oder vom Grill.

Doch auch die Arme und Tentakel sind durchaus genießbar und landen in vielen mediterranen Gerichten in der Pfanne oder im Eintopf. Ihr fester Biss und das zarte Aroma passen hervorragend zu Pasta, Risotto oder frischem Brot.

Wichtig ist nur, dass der Tintenfisch frisch oder gut aufgetaut ist – denn dann bleibt er zart und wird nicht gummiartig. In Italien, Griechenland oder Spanien gehört der Tintenfisch daher oft ganz selbstverständlich zur Sommerküche, besonders an der Küste, wo er direkt nach dem Fang zubereitet wird.

Ob einfach gegrillt, in Ringe geschnitten oder kunstvoll gefüllt – beim Kalamar kommt es auf die Zubereitung an. Mit etwas Öl, Zitrone und frischen Kräutern entsteht schnell ein Genuss, der ans Mittelmeer erinnert. Wer einmal frischen Kalamar probiert hat, weiß: Es lohnt sich, über den klassischen Ring hinauszudenken.

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