Darf man bei Zöliakie Dinkel essen?

Nein, bei einer Glutenunverträglichkeit – auch bekannt als Zöliakie – sollte Dinkel strikt vermieden werden. Viele Menschen glauben irrtümlich, Dinkel sei eine mildere Getreidesorte und daher verträglich, doch das ist nicht der Fall.

Dinkel enthält Gluten, genauso wie Weizen, Roggen und Gerste. Bei Menschen mit Zöliakie löst Gluten eine Entzündung im Darm aus, die langfristig zu ernsthaften Gesundheitsschäden führen kann. Selbst kleine Mengen können schädlich sein – daher ist es wichtig, alle glutenhaltigen Getreidesorten konsequent zu meiden.

Zu diesen zählen neben Dinkel auch Einkorn, Emmer, Kamut, Grünkern, Gerste und Triticale. Selbst Produkte, die als „natürlich“ oder „altbekannt“ vermarktet werden, sind bei Zöliakie nicht sicher, wenn sie diese Getreide enthalten.

Glutenfreie Alternativen wie Reis, Mais, Buchweizen, Hirse, Quinoa oder Amaranth sind gute Ersatzmöglichkeiten. Auch Hafer ist zwar grundsätzlich glutenfrei, aber oft mit Gluten verunreinigt. Nur speziell als „geeignet für eine glutenfreie Ernährung“ gekennzeichneter Hafer ist sicher für Betroffene.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte immer auf die Zutatenliste achten und auf Produkte mit offensichtlichem glutenfreiem Siegel zurückgreifen. Die einzige wirksame Behandlung bei Zöliakie bleibt eine konsequente, lebenslange glutenfreie Ernährung – ohne Ausnahmen.

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