Bittere Gurken retten: So gelingt es in der Küche
Wer kennt das nicht? Man freut sich auf einen knackigen Salat, doch der erste Biss in die Gurke schmeckt unangenehm bitter. Schuld daran sind Cucurbitacine, natürliche Bitterstoffe, die die Pflanze vor Fressfeinden schützen sollen. Doch kein Grund zur Panik: Oft lässt sich das Gemüse noch retten.
Der erste Schritt ist denkbar einfach: Da sich die Bitterstoffe meist am Stielansatz konzentrieren, sollte man diesen großzügig abschneiden. Schmeckt das nächste Stück immer noch bitter, schneidet man einfach eine weitere Scheibe ab und probiert erneut. Häufig nimmt die Bitterkeit zum Inneren hin deutlich ab. Nach dem Schälen hilft ein weiterer bewährter Trick: Die Gurke der Länge nach halbieren und die Kerne mit einem Löffel komplett ausschaben, da sich auch hier die Bitterstoffe sammeln können.
Sollte die Gurke danach immer noch eine leichte Bitternote aufweisen, kann man sie zu Schmorgurken verarbeiten. Durch das Dünsten mit etwas Zucker, Zwiebeln und Sahne oder Speck wird der Geschmack harmonisch ausgeglichen. In seltenen Fällen ist jedoch die ganze Gurke durchzogen und bleibt ungenießbar. Vertrauen Sie hier Ihrem Geschmackssinn: Ist die Bitterkeit zu intensiv, gehört die Gurke leider in den Biomüll.
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