Kann man Haare färben, wenn man Trockenshampoo verwendet hat?

Wer seine Haare färben möchte, sollte darauf achten, dass das Haar vor der Behandlung gründlich sauber und frei von Produktrückständen ist. Besonders Trockenshampoo kann hier ein Problem verursachen. Es enthält Inhaltsstoffe, die einen schützenden Film auf dem Haar bilden – genau das macht ja normalerweise Sinn, um fettige Haare länger frisch aussehen zu lassen. Doch gerade dieser Film kann bei der Haarfärbung stören.

Wenn die Farbe nicht gleichmäßig ins Haar eindringen kann, wird das Endergebnis oft ungleichmäßig oder verblasst. Deshalb gilt: Verwenden Sie vor dem Färben kein Trockenshampoo. Am besten waschen Sie Ihre Haare einen Tag vorher mit einem milden Shampoo, um alle Rückstände zu entfernen. So kann die Farbe optimal wirken und ein gleichmäßiges, langanhaltendes Resultat liefern.

Einige Experten raten sogar davon ab, die Haare direkt vor dem Färben zu waschen – besonders bei empfindlicher Kopfhaut. Doch wenn Trockenshampoo im Spiel ist, ist Vorsicht besser. Ein zu fetter Ansatz kann die Farbaufnahme ebenfalls beeinträchtigen, aber Rückstände von Sprays oder Pasten sind oft noch hinderlicher.

Die Regel ist einfach: Sauberes, neutrales Haar ist die beste Grundlage für eine gelungene Färbung. Wer also regelmäßig auf Trockenshampoo setzt, sollte mindestens 24 bis 48 Stunden davor darauf verzichten. So sorgt man dafür, dass die Farbe gleichmäßig angenommen wird und das gewünschte Ergebnis wirklich eintrifft.

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