IQOS in den USA: Verbot seit 2021

Seit Oktober 2021 ist der Import und Verkauf von IQOS-Tabakerhitzern in den USA nicht mehr erlaubt. Die United States International Trade Commission (USITC) untersagte damals aus rechtlichen Gründen die Einfuhr dieser Geräte. Hintergrund war ein langjähriger Streit zwischen den Herstellern – insbesondere zwischen Philip Morris und R.J. Reynolds – über Patentrechte im Bereich der Erwärmungstechnologie.

Obwohl IQOS in vielen Ländern weltweit als alternative Wahl zur herkömmlichen Zigarette vermarktet wird, konnte sich das System in den USA nicht durchsetzen – nicht zuletzt aufgrund dieses Verbots. Reisende aus Deutschland oder anderen Ländern, die IQOS nutzen, sollten daher wissen: Selbst wenn sie ihre Geräte privat mitbringen, ist deren Nutzung in den USA rechtlich riskant. Das Gerät könnte bei der Einreise beschlagnahmt werden, und in manchen Bundesstaaten drohen zusätzliche Bußgelder.

Interessant ist, dass die US-Regulierungsbehörden wie die Food and Drug Administration (FDA) zwar einige Tabakerhitzer zugelassen haben – allerdings nicht das IQOS-System von Philip Morris. Die Genehmigung solcher Produkte erfolgt hier sehr streng und unter strengen gesundheitlichen Auflagen.

Wer in den USA lebt oder reist und auf Rauchalternativen angewiesen ist, sollte auf zugelassene Produkte zurückgreifen oder sich vorab genau über die geltenden Vorschriften informieren. Das Mitbringen von IQOS aus Europa mag verlockend sein – doch das Risiko ist hoch. Das Verbot besteht weiterhin, und eine baldige Änderung ist nicht in Sicht.

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