Kaffee und Cortison: Eine Kombination mit Nebenwirkungen?

Wenn Sie Cortison einnehmen, sollten Sie beim Kaffeegenuss etwas vorsichtiger sein. Cortisonpräparate wie Prednison können den Abbau von Koffein im Körper verlangsamen. Das bedeutet: Die Wirkung des Kaffees hält länger an und kann intensiver sein als gewohnt.

Das ist kein Problem für jeden – aber wer ohnehin empfindlich auf Koffein reagiert, könnte plötzlich unruhig werden, schneller Herz klopfen spüren oder nachts schlechter schlafen. Gerade bei längerer Einnahme von Cortison ist das etwas, das man im Hinterkopf behalten sollte.

Übrigens: Nicht nur Cortison beeinflusst, wie der Körper Koffein verarbeitet. Auch bestimmte Antibiotika wie Ciprofloxacin oder Medikamente gegen Magenprobleme wie Cimetidin können diesen Effekt haben. Es lohnt sich also, beim Arzt oder Apotheker nachzufragen, ob Ihre Medikamente mit dem täglichen Kaffee kollidieren könnten.

Die gute Nachricht: Es muss in der Regel kein Verzicht sein – oft reicht es schon, die Menge zu reduzieren. Statt zwei Tassen starken Kaffee vielleicht lieber eine trinken oder auf entkoffeinierte Variante umsteigen. So genießen Sie den Geschmack, ohne das Risiko für Unruhe oder Schlafstörungen unnötig zu erhöhen.

Wie immer gilt: Jeder Körper reagiert ein bisschen anders. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt – besonders, wenn Sie Cortison über einen längeren Zeitraum nehmen.

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