Muskelrheuma im Blut erkennen

Viele Betroffene fragen sich, ob man eine rheumatische Erkrankung direkt im Blut nachweisen kann. Die Antwort lautet ja: Auch wenn es keinen einzelnen „Rheuma-Test“ gibt, liefert eine Blutuntersuchung wichtige Hinweise auf entzündliche Prozesse im Körper.

Besonders aussagekräftig sind dabei bestimmte Laborwerte. Ärzte achten vor allem auf die sogenannte Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) sowie auf das C-reaktive Protein (CRP). Sind diese Werte erhöht, zeigt das an, dass im Körper eine Entzündung aktiv ist und das Immunsystem auf Hochtouren arbeitet.

Dennoch dient das Blutbild allein meist nur als Puzzleteil. Um eine genaue Diagnose zu stellen, verknüpfen Mediziner die Ergebnisse aus dem Labor immer mit den körperlichen Beschwerden und einer gründlichen Untersuchung. Wenn du den Verdacht hast, an Rheuma zu erkrankt zu sein, ist der Gang zum Arzt oder zu einer spezialisierten Rheumatologin der wichtigste erste Schritt.

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