Aktienhandel außerhalb der regulären Börsenzeiten
Wer an der Börse aktiv ist, muss sich nicht zwingend an die klassischen Öffnungszeiten der Präsenzbörsen halten. Besonders am US-Aktienmarkt erfreut sich der vorbörsliche und nachbörsliche Handel großer Beliebtheit. Dank moderner Broker können Anleger flexibel reagieren, wenn Unternehmen außerhalb der regulären Zeiten wichtige Quartalszahlen oder Nachrichten veröffentlichen.
Für deutsche Anleger ergeben sich dadurch erweiterte Zeitfenster: Bereits ab 10:00 Uhr morgens deutscher Zeit ist der vorbörsliche US-Handel möglich. Schließt die Wall Street um 22:00 Uhr ihre Pforten, geht es nachbörslich weiter – Anleger können dann noch bis 02:00 Uhr nachts Aktien kaufen oder verkaufen.
Allerdings sollten Investoren in den Spätstunden achtsam sein. Da das Handelsvolumen außerhalb der Kernzeiten geringer ausfällt, sind die Spreads oft weiter. Der Einsatz von Limit-Orders ist nachts daher besonders ratsam, um unerwünschte Ausführungskurse zu vermeiden.
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