Kann man Pulpo einfrieren?

Ja, man kann Pulpo durchaus einfrieren – und das ist sogar eine bewährte Methode, um ihn besonders zart zu machen. Viele Köche aus Galicien schwören darauf: Die Kälte macht das Fleisch weicher und erleichtert zudem das Entfernen der lilafarbenen Haut, die sich nach dem Auftauen viel besser abziehen lässt.

Je frischer der Tintenfisch, desto besser hält er im Tiefkühler – das ist die Devise. Wer ihn nicht sofort verarbeiten möchte, kann ihn problemlos einfrieren, am besten für mindestens zwei Tage. Das ist nicht nur praktisch, sondern hat auch geschmackliche Vorteile: Durch das Einfrieren wird die Zellstruktur des Fleisches leicht angegriffen, wodurch es später besonders zart wird.

Wichtig ist, den Pulpo vor der Zubereitung ausreichend Zeit zum Auftauen im Kühlschrank zu geben – idealerweise einen ganzen Tag. So wird verhindert, dass außen bereits Raumtemperatur herrscht, während innen noch gefroren ist. Ein gleichmäßiges Auftauen sorgt für ein besseres Kochergebnis.

In Spanien, besonders in Galicien, gilt der achtfüßige Meeresbewohner mit seinen drei Herzen als Delikatesse. Ob gegrillt, gekocht oder zu pulpo a la gallega zubereitet – die Art der Zubereitung beginnt oft schon mit dem richtigen Umgang im Voraus. Einfrieren ist da kein Kompromiss, sondern Tradition.

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