Rosmarin düngen: Warum Kaffeesatz die falsche Wahl ist
Wer Kräuter auf dem Balkon oder im Garten anbaut, möchte ihnen oft mit Hausmitteln etwas Gutes tun. Bei Rosmarin ist Kaffeesatz als Dünger jedoch ein echter Fehlgriff. Das mediterrane Kraftpaket stellt ganz eigene Ansprüche an seinen Standort und besonders an die Erde.
Das Hauptproblem liegt im pH-Wert des Bodens. Rosmarin liebt es von Natur aus kalkhaltig und bevorzugt alkalische Bedingungen. Kaffeesatz hingegen wirkt stark sauer. Verteilt man ihn regelmäßig um die Wurzeln, senkt das den pH-Wert des Bodens rapide ab. Das saure Milieu schadet der Pflanze langfristig, schwächt ihr Wachstum und kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass der Rosmarin kümmert.
Stattdessen freut sich das Mittelmeergewächs über eine mäßige Nährstoffzufuhr, die seinen natürlichen Vorlieben entspricht. Kleine Gaben von reifem Kompost oder etwas gut verrottetem Mist sind viel besser geeignet, um den Boden schonend mit Mineralien zu versorgen, ohne den Säuregehalt negativ zu beeinflussen.
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