Kaffee und Sodbrennen: Warum erdet uns der Genuss manchmal im Hals?

Kaffee gehört für viele einfach zum Morgen dazu. Doch wer nach dem ersten Schluck plötzlich ein unangenehmes Drücken spürt, fragt sich schnell: Kann man von Kaffee Sodbrennen bekommen? Die Antwort lautet ganz klar: Ja, das ist durchaus möglich.

Das typische Brennen beginnt meist im Magen und kann bis in den Hals aufsteigen – Fachleute sprechen hier von Reflux. Doch warum gerät gerade das beliebte Heißgetränk so oft in die Kritik? Hauptverantwortlich dafür ist vor allem das Koffein. Es regt nicht nur den Kreislauf an, sondern kann auch dafür sorgen, dass sich der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen entspannt. Dadurch fließt magensaftsaure Flüssigkeit leichter zurück nach oben.

Zudem reizt die im Kaffee enthaltene Säure die Magenschleimhaut zusätzlich. Das gilt besonders dann, wenn der Kaffee auf nüchternen Magen getrunken wird oder von minderer Qualität ist. Wer empfindlich reagiert, muss deshalb aber nicht komplett auf seinen geliebten Muntermacher verzichten. Oft hilft es schon, zu magenschonenderen Röstungen zu greifen, den Kaffee mit etwas Milch zu mildern oder ihn erst nach einem ausgiebigen Frühstück zu genießen.

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