Der richtige Dresscode für eine Beerdigung: Ist Schwarz-Weiß erlaubt?

Die Wahl der passenden Kleidung für eine Beerdigung ist eine Frage des Respekts gegenüber den Hinterbliebenen und dem Verstorbenen. Traditionell gilt in Westeuropa nach wie vor Schwarz als die klassische Trauerfarbe. Doch wie verhält es sich mit der Kombination aus Schwarz und Weiß?

Grundsätzlich ist ein schwarz-weißes Outfit durchaus angemessen, solange das Erscheinungsbild dezent und dem Anlass entsprechend bleibt. Ein klassisches Beispiel hierfür ist ein schwarzer Anzug oder ein dunkles Kostüm kombiniert mit einer schlichten weißen Bluse oder einem weißen Hemd. Wichtig ist jedoch, dass das Weiß nicht dominiert und keine auffälligen, modischen Kontraste erzeugt werden. Es sollte stets ein gedeckter Gesamteindruck entstehen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift statt zu reinem Weiß lieber zu sanfteren Tönen wie Creme oder Elfenbein, da diese weniger hart wirken. Zudem sind heutzutage längst nicht mehr nur tiefschwarze Kleidungsstücke erlaubt. Auch andere dunkle und gedeckte Farben wie Dunkelblau, Anthrazit, tiefes Dunkelgrau oder dunkles Braun werden in den meisten Fällen als absolut respektvoll akzeptiert.

Neben der Farbwahl spielt vor allem der Schnitt eine entscheidende Rolle. Die Kleidung sollte niemals zu freizügig, eng oder sportlich sein. Schultern und Knie sollten bedeckt bleiben, und auf auffällige Muster oder glänzende Accessoires sollte verzichtet werden. Im Zweifel gilt bei einer Trauerfeier immer die Faustregel: Je unauffälliger und dezenter das Outfit, desto besser passt es zum traurigen Anlass.

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