Wie lange hält ein Sonnenbrand wirklich an?
Leider ist ein Sonnenbrand nicht schon am nächsten Tag wieder weg – so sehr man sich das auch wünschen würde. Die Rötung, Schwellung und das Spannungsgefühl auf der Haut brauchen ihre Zeit, bis sie abklingen. In der Regel dauert es etwa drei Tage, bis sich die schlimmsten Symptome langsam legen. Genau dann, nach etwa 48 bis 72 Stunden, fängt die Haut oft an, sich zu schälen. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Heilungsprozess läuft.
Die geschädigte Haut schützt sich so selbst, indem sie die oberste, verbrannte Schicht abstoßen möchte. Bei leichtem Sonnenbrand heilt die Haut meist innerhalb einer Woche weitgehend ab. Bei stärkeren Verbrennungen kann es allerdings länger dauern – und in manchen Fällen sind sogar Blasen oder Fieber möglich. Dann ist ärztlicher Rat sinnvoll.
Was hilft, wenn man sich doch verbrannt hat? Kühle Umschläge, Feuchtigkeitscremes mit Aloe Vera oder spezielle After-Sun-Produkte können Linderung bringen. Auch viel Wasser trinken ist wichtig, denn die Haut braucht Flüssigkeit zum Regenerieren. Verzichten Sie in dieser Zeit auf Parfüm, Alkohol in der Kosmetik und starkes Reiben der betroffenen Stellen.
Am besten ist natürlich immer noch: Vorbeugen. Ein ausreichend hoher Lichtschutzfaktor, schützende Kleidung und regelmäßiges Nachcremen schützen zuverlässig – besonders bei empfindlicher Haut oder langen Aufenthalten in der Sonne.
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