Rauchen und Rheuma – eine gefährliche Kombination
Wer unter Rheuma leidet, sollte unbedingt über die Folgen des Rauchens nachdenken. Viele wissen nicht, dass rauchen einen negativen Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung haben kann. Studien zeigen, dass Raucher mit rheumatischen Erkrankungen oft stärkere Entzündungen und eine höhere Krankheitsaktivität erleben als Nichtraucher.
Es ist nicht nur so, dass Rauchen die Symptome verschlimmern kann – es kann schon der Auslöser für eine Autoimmunerkrankung wie rheumatoide Arthritis sein. Besonders bei genetischer Vorbelastung erhöht das Rauchen das Risiko, an Rheuma zu erkranken. Experten raten daher dringend davon ab, während einer rheumatischen Erkrankung weiterzurauchen.
Die schlechten Nachrichten: Rauchen schwächt das Immunsystem, macht die Gelenke stärker entzündlich und kann die Wirkung von Medikamenten mindern. Das bedeutet oft, dass Betroffene mehr Schmerzen haben, langsamer auf Therapien ansprechen und schneller Gelenkschäden entwickeln.
Die guten Nachrichten: Der Körper reagiert schnell auf eine positive Veränderung. Bereits wenige Wochen nach dem Aufhören kann sich die Entzündungsaktivität im Körper verbessern. Wer mit dem Rauchen aufhört, tut nicht nur seiner Lunge, sondern auch seinen Gelenken etwas Gutes.
Wenn Sie Rheuma haben und rauchen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Unterstützung beim Rauchstopp. Jeder Schritt in Richtung Nichtraucher ist ein Gewinn für Ihre Gesundheit – besonders bei einer chronischen Erkrankung wie Rheuma.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.