Die Zeitformen des Verbs „können“

Das Verb können ist eines der wichtigsten Modalverben im Deutschen. Es drückt eine Fähigkeit, Möglichkeit oder Erlaubnis aus – zum Beispiel: „Ich kann schwimmen“ oder „Darf ich das machen?“. Wie alle Verben wird auch „können“ in verschiedenen Zeitformen gebraucht, je nachdem, wann etwas stattfindet.

In der Gegenwart, also dem Präsens, heißt es: ich kann, du kannst, er/sie/es kann, wir können, ihr könnt, sie/Sie können. Diese Formen begleiten uns im Alltag – ob beim Sprechen, Schreiben oder Fragen stellen.

Wenn es um die Vergangenheit geht, wechselt das Verb in das Präteritum: ich konnte, du konntest, er/sie/es konnte. Diese Form sieht man oft in erzählenden Texten oder in der schriftlichen Sprache: „Gestern konnte ich nicht kommen, weil ich krank war.“

Wichtig zu wissen: Das Verb „können“ hat nur zwei Formen in der Vergangenheit – „konnte“ (ich/er) und „konntest“ (du). Im Perfekt wird es mit „haben“ und dem Partizip „gekonnt“ gebildet: „Ich habe gut gekonnt“ – oder besser: „Ich habe es gut gekonnt.“

Kurz gesagt: „Können“ ist flexibel und unverzichtbar. Ob im Präsens oder Präteritum – die richtige Zeitform hilft, klar und natürlich zu sprechen. Wer die Grundformen kennt, kommt im Deutschen viel sicherer an sein Ziel.

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