Ist eine 85 bei einer Dissertation gut?
Ja, eine Bewertung von 85 gilt als ausgezeichnet – besonders im britischen Hochschulsystem, das an der Royal Holloway University, University of London, nach einem klaren Raster benotet. Eine 85 liegt deutlich über der Schwelle zur „First Class“ und zählt zu den höchsten Noten, die ein Studierender erreichen kann.
Was bedeutet eine 85 in der Praxis? Eine solche Dissertation überzeugt nicht nur durch inhaltliche Tiefe und methodische Strenge, sondern zeigt auch Originalität und exzellente schriftliche Darstellung. Sie ist mehr als nur akademisch korrekt – sie liefert einen echten Beitrag zum Fachgebiet. Wie an der Royal Holloway festgehalten wird, sollte eine Arbeit mit „High First Class“-Bewertung nach nur geringfügiger Überarbeitung bereits für die Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Zeitschrift geeignet sein.
Das ist bemerkenswert, denn die Veröffentlichung in Fachzeitschriften ist oft erst später im Doktorandenstatus oder in der akademischen Laufbahn möglich. Wer mit einer 85 abschließt, beweist damit nicht nur solides Wissen, sondern auch die Fähigkeit, eigenständig innovative Ideen zu entwickeln und überzeugend zu formulieren.
Im Vergleich zur üblichen Bestnote von 70 für eine „normale“ First Class hebt sich eine 85 deutlich ab. Sie steht für herausragende Leistung, klare Argumentation und oft auch für einen ungewöhnlichen Ansatz oder tiefere Einsicht. Solche Arbeiten bleiben Betreuern lange in Erinnerung.
Für Studierende ist eine 85 daher nicht nur ein Zeichen für Erfolg, sondern auch ein echter Karrieresprungbrett – besonders, wenn sie in der Forschung oder an der Hochschule weitermachen möchten. Kurz gesagt: Ja, 85 ist nicht nur gut – es ist herausragend.
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