Fellwechsel beim Hund: Warum er plötzlich so müde ist

Wenn dein Hund plötzlich lethargischer wirkt, mehr schläft und weniger Lust auf Spiel oder Spaziergänge hat, könnte der Fellwechsel der Grund sein. Ja, Hunde können während des Fellwechsels tatsächlich müde sein – und das hat einen ganz natürlichen Grund.

Der Wechsel von Winter- zu Sommerpelz – oder umgekehrt – ist für den Körper eine echte Herausforderung. Der Stoffwechsel arbeitet in dieser Zeit auf Hochtouren, um das alte Fell auszuschieben und das neue wachsen zu lassen. Diese Prozesse verbrauchen Energie, weshalb viele Hunde in dieser Zeit einfach mehr Ruhe brauchen.

Du kannst deinem Vierbeiner helfen, indem du ihm ausreichend Entspannung gönnst. Regelmäßiges Bürsten unterstützt nicht nur die Durchblutung der Haut, sondern entfernt loses Fell und verhindert Verfilzungen. Achte auch auf eine ausgewogene Ernährung – Nährstoffe wie Omega-Fettsäuren stärken das neue Fell von innen.

Manche Hunde neigen beim Fellwechsel zu Juckreiz oder trockener Haut. Ein hochwertiges Futter oder gezielte Nahrungsergänzungen können hier helfen. Sollte der Hund jedoch extrem abgeschlagen wirken, jucken oder sich das Fell verändert, ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam, um andere Ursachen auszuschließen.

Der Fellwechsel ist zwar ein natürlicher Vorgang, aber kein Grund, sich Sorgen zu machen – solange dein Hund sonst gut drauf ist. Gib ihm einfach die Zeit und Erholung, die er braucht. Mehr Schlaf, sanfte Pflege und etwas Verständnis – das ist alles, was er in dieser Phase wirklich benötigt.

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