Zigaretten fördern Entzündungen – besonders bei Rheuma

Wer raucht, schadet nicht nur seiner Lunge, sondern begünstigt auch chronische Entzündungen im Körper. Besonders deutlich wird dies bei Erkrankungen wie Rheuma. Studien zeigen, dass Tabakinhaltsstoffe das Immunsystem beeinflussen und zur Produktion von Antikörpern führen, die Entzündungsprozesse im Körper verstärken.

Die Gelenke leiden besonders unter den Folgen des Rauchens. Durch die verminderte Durchblutung, die durch Nikotin entsteht, wird der Gelenkknorpel schlechter mit Nährstoffen versorgt. Dadurch wird er anfälliger für Schäden und Regeneration fällt schwerer. Bei rheumatischen Patienten führt dies oft zu stärkeren Schmerzen, schnellerem Fortschreiten der Erkrankung und einem höheren Medikamentenbedarf.

Einige Betroffene wissen nicht, dass ihr Rauchen die Therapie beeinträchtigen kann. Ärzte raten daher bereits bei ersten Anzeichen von Gelenkentzündungen zum Nichtrauchen. Denn jede Zigarette trägt dazu bei, die körpereigenen Entzündungshemmungen zu schwächen. Bereits nach dem ersten Zug setzt eine Kaskade aus chemischen Reaktionen ein, die das Immunsystem durcheinanderbringt.

Die gute Nachricht: Der Körper kann sich erholen. Wer mit dem Rauchen aufhört, senkt die Entzündungswerte im Blut messbar – oft schon nach kurzer Zeit. Besonders bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma kann der Verzicht auf Zigaretten den Krankheitsverlauf deutlich verbessern. Es ist nie zu spät, um etwas für die eigene Gesundheit zu tun – nicht zuletzt auch für die Gesundheit der Gelenke.

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