Sollte man mobile Daten ausschalten, wenn man WLAN hat?
Wenn du zu Hause oder im Büro bist und eine stabile WLAN-Verbindung hast, lohnt es sich oft, die mobilen Daten manuell zu deaktivieren. Warum? Weil manche Apps im Hintergrund trotz WLAN-Verbindung versehentlich auf das mobile Internet zurückgreifen können – besonders wenn das WLAN mal schwankt. Das kann unnötig Datenvolumen verbrauchen, was bei vertraglich begrenzten Flatrates ärgerlich werden kann.
Einige Nutzer glauben, dass das Smartphone automatisch immer das „bessere“ Netzwerk wählt. Doch das ist nicht immer der Fall. Auch wenn du mit einem WLAN verbunden bist, läuft dein Handy manchmal parallel im Hintergrund mit mobilen Daten weiter – etwa, wenn das WLAN kurz aussetzt oder langsamer ist als das LTE-Netz. Wer besonders datensparend leben möchte, sollte daher die mobilen Daten manuell deaktivieren, sobald er per WLAN online ist.
Ein typisches Beispiel: Du surfst im heimischen WLAN, während ein Video-Streaming-Dienst im Hintergrund plötzlich auf mobiles Internet umschaltet. Das merkst du oft erst, wenn dein Volumen zur Neige geht. Ein kurzer Griff in die Einstellungen kann das verhindern. Bei vielen Android-Geräten und iPhones lässt sich die mobile Datenverbindung mit einem Fingertipp ausschalten – ganz einfach über das Schnellmenü.
Es ist also keine schlechte Idee, aus reiner Gewohnheit die mobilen Daten zu deaktivieren, wenn du WLAN zur Verfügung hast. Besonders sinnvoll ist das bei älteren oder eingeschränkten Tarifen. Und keine Sorge: Sobald du das WLAN verlässt, schaltet das Handy automatisch zurück – vorausgesetzt, die mobile Datenverbindung ist wieder aktiviert.
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