Wie oft sollte man sich bei Sonnenexposition nachcremen?

Einmalige Eincremung am Morgen reicht bei Weitem nicht aus, um sich vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Vor allem bei Hitze, Schwitzen oder nach dem Schwimmen verliert sich die Schutzschicht der Sonnencreme schnell. Um den Schutz aufrechtzuerhalten, sollte man alle zwei Stunden nachcremen – besonders, wenn man sich viel im Wasser oder bei heißem Wetter aufhält.

Wichtig zu wissen: Nachcremen verlängert den Schutz nicht über die ursprüngliche Schutzzeit hinaus, sondern gleicht lediglich den Verlust aus. Ob Creme, Milch oder Spray – die Wirkung nimmt durch Abrieb, Schweiß oder Spülung im Wasser deutlich ab. Wer nach dem Baden aus dem Wasser steigt, sollte sich daher immer erneut eincremen, auch wenn die Zeit noch nicht um ist.

Gerade empfindliche Hautstellen wie Schultern, Nase oder Ohren neigen dazu, schneller zu verbrennen. Diese Bereiche besonders sorgfältig und großzügig einzubehandeln, kann helfen, unangenehmen Sonnenbrand zu vermeiden. Und: Selbst bei wasserfesten Produkten gilt – Nachcremen ist unerlässlich.

Letztlich ist regelmäßiges Eincremen eine der besten Maßnahmen, um die Haut langfristig zu schützen. Denn Sonnenbrand schädigt nicht nur sofort, sondern erhöht auch das Risiko für vorzeitige Hautalterung und Hautprobleme im Alter. Vorbeugen lohnt sich – mit der richtigen Gewohnheit am Wasser oder im Freien.

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