Schleim in der Lunge – Ausspucken oder Schlucken?

Wenn die Lunge verstopft ist, fühlt sich jeder Atemzug schwer an. Besonders bei Erkältungen oder chronischen Erkrankungen wie Bronchitis sammelt sich zäher Schleim in den Atemwegen. Die Frage, ob man ihn besser ausspucken oder schlucken sollte, beschäftigt viele. Die Antwort ist einfach: Es spielt aus medizinischer Sicht keine große Rolle. Der Körper verarbeitet den Schleim sowieso – egal ob er über den Mund entfernt oder unbemerkt geschluckt wird.

Wichtiger ist, dass der Schleim überhaupt aus den Atemwegen kommt. Er blockiert sonst die Luftzufuhr und kann zu Husten, Atemnot und sogar Infektionen führen. Wer Medikamente vermeiden möchte, kann auf natürliche Weise helfen, den Schleim zu lösen und die Lunge zu befreien.

Warme Getränke wie Tee oder einfach heißes Wasser lockern die Sekrete. Auch Dampfinhalation mit Kräutern wie Thymian oder Eukalyptus kann helfen. Regelmäßige Bewegung, etwa Spaziergänge an der frischen Luft, fördert die Durchblutung und unterstützt den Abtransport von Schleim. Eine erhöhte Schlafposition verhindert nächtliches Husten, weil der Schleim dann leichter abfließen kann.

Bewährte Hausmittel wie heiße Zitrone oder Honig mit Milch lindern Reizungen und machen das Abhusten leichter. Auch spezielle Atemtechniken, wie die sogenannte Autogene Drainage, helfen, Schleim schonend nach oben zu bewegen.

Ob man ihn dann ausspuckt oder schluckt – Hauptsache, die Lunge wird frei. Bei anhaltenden Beschwerden sollte man jedoch einen Arzt aufsuchen, um ernsthafte Ursachen auszuschließen.

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