Vermissen Hunde ihre Mutter?

Ja, Welpen vermissen ihre Mutter – besonders in den ersten Tagen nach der Trennung. Wenn ein Welpe in ein neues Zuhause kommt, ist alles fremd: neue Gerüche, neue Menschen, ein anderes Bett. Kein Wunder, dass er in der ersten Nacht oft unruhig ist und viel weint. Er vermisst nicht nur seine Mama, sondern auch seine Geschwister und die vertraute Umgebung, in der er geboren wurde.

Die Bindung zwischen Mutter und Welpen ist stark, denn in den ersten Lebenswochen ist die Hündin ihre sichere Basis. Sie wärmt sie, füttert sie und lehrt sie erste Verhaltensregeln. Wenn diese Sicherheit plötzlich fehlt, fühlt sich der kleine Hund verloren – ähnlich wie ein kleines Kind, das von zu Hause wegmuss.

Doch meist legt sich die Unruhe nach einigen Tagen. Wichtig ist, dass die Trennung nicht zu früh erfolgt. Ideal ist ein Umzug ins neue Zuhause zwischen der achten und zehnten Lebenswoche. Bis dahin haben die Welpen genug Zeit, von ihrer Mutter und den Geschwistern zu lernen – etwa wie man spielt, kommuniziert und Grenzen respektiert.

Wie kannst du deinem Welpen helfen? Gib ihm eine kuschelige Decke, die nach Wärme hält – manchmal reicht schon ein heißer Wasserflaschen-Wärmekissen (sicher verpackt). Ein weicher Spielzeughund oder ein leises, gleichmäßiges Geräusch (wie ein Herzschlag) kann beruhigen. Und vor allem: sei geduldig. Mit Liebe, Routine und Zuwendung gewöhnt sich dein neuer Liebling bald an sein Zuhause – und freut sich jeden Tag mehr darauf, bei dir zu sein.

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