Wann ist das Studentenleben vorbei?

Die Frage „Wann bin ich kein Student mehr?“ beschäftigt viele, besonders wenn das Ende des Studiums näher rückt. Die klare Antwort lautet: Man ist kein Student mehr, sobald man exmatrikuliert wurde. Das ist der offizielle Akt, durch den die Immatrikulation – also die Einschreibung an der Hochschule – beendet wird.

Der Abschluss macht’s

Meist erfolgt die Exmatrikulation automatisch, wenn das Studium erfolgreich abgeschlossen ist – also wenn die letzte Prüfung geschrieben, die Abschlussarbeit eingereicht und bestanden wurde. An vielen Universitäten geschieht das im Anschluss an die Zeugnisausgabe. Von da an zählt man rechtlich nicht mehr als Student, auch wenn man sich emotional vielleicht noch eine Weile als solcher fühlt.

Auch freiwillig möglich

Doch nicht nur der Abschluss beendet das Studium. Man kann sich auch freiwillig exmatrikulieren, etwa wenn man das Studium abbricht oder an eine andere Hochschule wechselt. In solchen Fällen muss in der Regel ein formloser Antrag gestellt werden. Es lohnt sich, dabei die Fristen und Formalitäten der jeweiligen Universität genau zu beachten – sonst kann die Exmatrikulation unter Umständen verzögert werden.

Wichtig zu wissen: Erst mit der Exmatrikulation enden auch Vorteile wie der Semesterbeitrag mit Nahverkehrsticket oder der Anspruch auf BAföG. Wer also plant, noch ein Auslandssemester oder eine längere Reise mit Studentenstatus nutzen möchte, sollte den Zeitpunkt der Exmatrikulation gut abwägen.

Das Ende des Studiums markiert einen bedeutenden Lebensabschnitt – aber auch einen neuen Anfang.

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