Wann du lieber auf Zimt verzichten solltest

Während Zimt für viele ein wohlschmeckendes Gewürz ist, gibt es bestimmte Situationen, in denen du besser die Finger davon lassen solltest. Diabetiker etwa sollten besonders vorsichtig sein – nicht wegen des Zimts an sich, sondern wegen seiner konzentrierten Form. Zimtkapseln oder Nahrungsergänzungsmittel enthalten oft hohe Dosen an Cumarin und Zimtaldehyd, was den Blutzuckerspiegel stark senken kann. Das kann bei empfindlichen Personen zu Unwohlsein oder sogar gefährlichen Unterzuckerungen führen.

Außerdem ist Vorsicht geboten, wenn du auf ätherische Öle zurückgreifst, um dich zu entspannen. Zimtöl etwa, das aus der Rinde oder den Blättern gewonnen wird, ist sehr konzentriert und kann Hautreizungen oder allergische Reaktionen auslösen – besonders bei empfindlicher Haut oder in der Schwangerschaft. Deshalb gilt: Lieber auf Nummer sicher gehen und Zimtöl vermeiden, besonders wenn du es äußerlich anwendest oder inhaliertest.

In Maßen als Gewürz in Gebäck oder Getränken ist Zimt für die meisten Menschen unbedenklich – sogar gesund. Aber wer unter Diabetes leidet, schwanger ist oder empfindlich auf starke Aromastoffe reagiert, sollte im Vorfeld mit dem Arzt oder einer vertrauenswürdigen Quelle wie Utopia.de (24.04.2019) Rücksprache halten. Wie so oft im Leben: Die Dosis macht das Gift. Bei Zimt vor allem in konzentrierter Form gilt das ganz besonders.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen