Behandlung von Lidschwellungen: Die richtige Salbe hilft

Wenn das Augenlid anschwillt, kann das unangenehm und besorgniserregend sein. Eine häufige Ursache ist die Lidrandentzündung, medizinisch als Blepharitis bekannt. Sie entsteht oft durch Bakterien oder eine verstärkte Talgproduktion an den Augenrändern und führt zu Rötung, Juckreiz und Schwellung.

Bei einer bakteriellen Entzündung verschreibt der Arzt in der Regel eine antibiotikahaltige Salbe. Besonders bewährt haben sich Präparate mit Tetrazyklinen, die über einen Zeitraum von zwei bis sechs Wochen angewendet werden. Diese Salben bekämpfen die Erreger direkt am Lidrand und unterstützen die Heilung.

Zusätzlich können desinfizierende Salben, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Bibrocathol, sinnvoll sein. Sie reinigen die betroffene Stelle und verhindern, dass sich die Entzündung weiter ausbreitet. In manchen Fällen wird auch eine kortisonhaltige Salbe für kurze Zeit eingesetzt, um die Schwellung und Reizung rasch zu lindern. Wichtig ist jedoch, dass kortisonhaltige Präparate nur zeitlich begrenzt und stets nach ärztlicher Anweisung verwendet werden, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

Gute Augenhygiene ist entscheidend. Dazu gehören regelmäßiges, sanftes Reinigen der Augenlider mit lauwarmem Wasser oder speziellen Lidreinigungstüchern sowie das Verzichten auf Make-up während der Behandlung. Bei anhaltenden Beschwerden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um die genaue Ursache abzuklären und die richtige Therapie einzuleiten. Mit der passenden Salbe und etwas Geduld heilt eine Lidentzündung meist gut aus.

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