Wann ist der Cortisolspiegel beim Hund am höchsten?

Der Cortisolspiegel beim Hund unterliegt natürlichen Schwankungen und ist meist am Morgen am höchsten. Wie bei vielen Säugetieren folgt die Ausschüttung des Stresshormons einem täglichen Rhythmus – am frühen Tag steigt die Konzentration an, um den Körper für die Aktivität zu mobilisieren, und sinkt abends wieder ab.

In Stresssituationen, wie bei Lärm, Trennungsangst oder bei einem Tierarztbesuch, wird vermehrt Cortisol freigesetzt. Das ist ein ganz normaler Vorgang, der dem Hund hilft, sich auf Herausforderungen einzustellen. Bei einem gesunden Tier normalisiert sich der Spiegel danach meist wieder von allein.

Doch wenn der Cortisolspiegel über einen längeren Zeitraum erhöht bleibt, kann das auf eine Erkrankung hinweisen – etwa auf den Morbus Cushing. Bei dieser hormonellen Störung produziert die Nebenniere zu viel Cortisol, oft aufgrund eines gutartigen Tumors in der Hirnanhangdrüse. Typische Symptome sind vermehrter Durst, Gewichtszunahme trotz schlaffer Muskulatur, Haarausfall und ein gedunsener Bauch.

Wenn Sie solche Anzeichen bei Ihrem Hund bemerken, ist eine tierärztliche Abklärung wichtig. Mit gezielter Diagnostik – wie Blut- und Urinuntersuchungen – kann Morbus Cushing erkannt und meist gut behandelt werden. Die Therapie zielt darauf ab, die Hormonproduktion zu regulieren und die Lebensqualität des Hundes zu erhalten.

Regelmäßige Kontrollen und eine angepasste Ernährung, wie sie auch spezielle Futterlinien von Josera unterstützen, können bei der Pflege eines betroffenen Hundes helfen. Wichtig ist, dass Besitzer auf Veränderungen achten – denn oft sind es die kleinen Signale, die auf ein größeres Gesundheitsproblem hinweisen.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen