Wann ist ein Wort männlich oder weiblich?

Im Deutschen hat jedes Nomen ein grammatikalisches Geschlecht: Es ist entweder männlich, weiblich oder sächlich. Das erkennt man am Artikel: der für männlich, die für weiblich und das für sächlich. Doch woran erkennt man, welches Geschlecht ein Wort hat? Leider gibt es oft keine klare Regel – das muss man einfach lernen.

Manche Wörter kann man an ihrer Endung oder Bedeutung zuordnen. Zum Beispiel sind viele Berufsbezeichnungen auf -in weiblich: die Ärztin, die Lehrerin. Aber das hilft nicht immer, denn viele Wörter passen nicht in solche Muster. Der Tisch, die Tür und das Fenster – warum das so ist, lässt sich nicht einfach erklären.

Im Wörterbuch finden wir meist eine Abkürzung: m für maskulin (männlich), f für feminin (weiblich) und n für neutral (sächlich). Das hilft beim Lernen. Aber auch fortgeschrittene Lerner merken: Nach einer Weile merkt man die Artikel einfach „automatisch“, weil man sie oft gehört und benutzt hat.

Wichtig ist: Das grammatikalische Geschlecht hat nicht immer etwas mit dem natürlichen Geschlecht zu tun. Das Mädchen ist grammatikalisch sächlich – obwohl es ein weibliches Wesen beschreibt. Das liegt an der Endung -chen, die immer das verlangt. Also: Keine Sorge, wenn du am Anfang Fehler machst. Selbst Muttersprachler hatten mal Probleme mit der, die, das.

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