Wann sollte man keinen Espresso mehr trinken?

Ein starker Espresso am Nachmittag kann schnell zu einem unruhigen Abend werden – besonders, wenn der Schlaf leidet. Experten empfehlen daher, den letzten Kaffee spätestens acht bis zehn Stunden vor dem Zubettgehen zu trinken. Das liegt daran, dass Koffein eine durchschnittliche Halbwertszeit von etwa fünf bis sechs Stunden hat, was bedeutet, dass es lange im Körper wirkt.

Wer regelmäßig Schwierigkeiten hat, abends einzuschlafen, sollte seine Kaffeegewohnheiten überdenken. Eine einfache und praktische Regel: Ab dem Mittagessen auf Espresso verzichten. Das bedeutet nicht, dass jeder um 12 Uhr seinen letzten Schluck nehmen muss – je nach individuellem Tagesrhythmus kann dieser Cut-off auch um 14 oder 15 Uhr liegen. Wichtig ist, dass der Körper genug Zeit hat, das Koffein abzubauen, bevor die Nachtruhe beginnt.

Viele unterschätzen, wie lange Koffein wirklich nachwirkt. Selbst ein Espresso nach dem Abendessen kann die Schlafqualität beeinträchtigen, ohne dass man es direkt bemerkt. Der Körper mag zwar müde sein, doch das Koffein hält das Gehirn unbewusst wachsam – mit Folgen wie unruhigem Schlaf oder häufigem Aufwachen.

Wer trotzdem nicht auf seinen täglichen Espresso verzichten möchte, könnte auf entkoffeinierte Varianten umsteigen. Diese bieten den gewohnten Geschmack, ohne die schlafstörende Wirkung. Am Ende geht es darum, auf den eigenen Körper zu hören und kleine Gewohnheiten anzupassen – für einen erholsameren Schlaf und mehr Energie tagsüber.

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