Master an der Universität mit FH-Bachelor – geht das?

Ja, grundsätzlich ist es durchaus möglich, mit einem Bachelorabschluss von einer Fachhochschule (FH) in ein Masterstudium an einer Universität einzusteigen. Viele Studierende fragen sich, ob der Weg von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften an die klassische Universität klappt – die gute Nachricht: Er ist möglich.

Allerdings ist nicht überall der Einstieg ohne Einschränkungen offen. Manche Universitäten verlangen zusätzliche Auflagen, wie etwa eine Eignungsprüfung, bestimmte Kursinhalte im Bachelor oder auch ein hohes Abschlusszeugnis. Das hängt stark von der gewählten Masterstudiengang und der jeweiligen Hochschule ab. Wer beispielsweise an einer Uni im Bereich Wirtschaft, Informatik oder Ingenieurwesen weiterstudieren möchte, hat oft gute Chancen – vorausgesetzt, der inhaltliche Anschluss stimmt.

Einige Unis prüfen die Zulassung sehr individuell. Das bedeutet: Es lohnt sich, frühzeitig die Studienberatung zu kontaktieren oder die Zulassungsordnung genau durchzulesen. Oft hilft bereits ein gezielter Nachweis über absolvierte Module, um Nachteile auszugleichen.

Wichtig ist auch der Unterschied zwischen den Hochschultypen: Während FHs stärker praxisorientiert lehren, setzen Unis oft mehr auf theoretische und forschungsnahe Inhalte. Doch das ist kein Hindernis – viele Studierende mit FH-Hintergrund schneiden im Master sehr gut ab, weil sie sowohl Praxiserfahrung als auch fundiertes Wissen mitbringen.

Wer also mit einem FH-Bachelor an die Uni will, sollte sich nicht entmutigen lassen. Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Recherche ist der Wechsel gut machbar – und oft eine bereichernde Entscheidung.

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