Warum wird alle 90 Tage eine TAN verlangt?

Wer online seine Bankgeschäfte erledigt, kennt das: Plötzlich erscheint die Aufforderung, eine TAN einzugeben – obwohl man eigentlich nur den Kontostand abrufen möchte. Viele fragen sich dann: Warum eigentlich alle 90 Tage?

Diese Vorschrift dient der Sicherheit. Mit der Eingabe der TAN bestätigen Sie, dass Sie der rechtmäßige Kontoinhaber sind. Dadurch wird der Zugriff auf Ihr Konto für drei Monate freigeschaltet. Nach Ablauf dieser Frist müssen Sie sich erneut mit einer TAN identifizieren, um weiterhin vollen Zugriff zu haben.

Das gilt nicht nur für die Grundauthentifizierung. Auch wenn Sie beispielsweise auf Kontoumsätze zugreifen möchten, die älter als 90 Tage sind, kann die Bank erneut eine TAN verlangen. Das ist kein Fehler, sondern ein bewusst gesetztes Sicherheitsmerkmal, um unbefugten Zugriff zu verhindern – gerade bei sensiblen Daten.

Die Regelung folgt dabei den Empfehlungen der Bundesbank und der BaFin, die einen hohen Schutz für Online-Banking vorschreiben. So soll gewährleistet werden, dass auch bei langfristiger Nutzung des Kontos regelmäßig eine sichere Identifikation erfolgt.

Wenn Sie also das nächste Mal nach einer TAN gefragt werden, ist das kein lästiger Hinderungsgrund, sondern ein wichtiger Schutz für Ihr Geld. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte diese Abfrage immer ernst nehmen – egal wie routiniert der Banking-Alltag schon wirkt.

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