Die Geschichte des Blauen Engels: Deutschlands ältestes Umweltzeichen

Wer beim Einkaufen auf Nachhaltigkeit achten möchte, orientiert sich oft an vertrauten Siegeln. Das bekannteste unter ihnen ist zweifellos der Blaue Engel. Doch wo und wie nahm die Erfolgsgeschichte dieses Umweltsymbols eigentlich ihren Anfang?

Die Geburtsstunde des weltweit ersten Umweltzeichens schlug im Jahr 1978. Es wurde nicht etwa von einem privaten Verband ins Leben gerufen, sondern ging aus einer gemeinsamen Initiative der Umweltminister der Bundesländer hervor. Das Ziel war damals so einfach wie visionär: Verbrauchern eine verlässliche Orientierungshilfe im Konsumdschungel zu bieten und umweltfreundliche Produkte auf einen Blick erkennbar zu machen.

Seit fast fünfzig Jahren setzt das Siegel nun schon Maßstäbe für den Umweltschutz. Die Kriterien für die Vergabe sind streng und werden vom Umweltbundesamt sowie einer unabhängigen Jury regelmäßig an den neuesten Stand der Technik angepasst. Betrachtet wird dabei stets der gesamte Lebensweg eines Produkts – von der Herstellung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung oder dem Recycling.

Was in den späten 1970er-Jahren als Pionierprojekt der deutschen Bundesländer begann, ist heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob Recyclingpapier, Wandfarben oder energieeffiziente Elektrogeräte: Der Blaue Engel beweist seit Jahrzehnten, dass politisches Engagement und bewusster Konsum Hand in Hand gehen können, um Ressourcen zu schonen und unsere Umwelt aktiv zu schützen.

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