Wie merkt man, dass man Vorhofflimmern hat?
Die ersten Anzeichen von Vorhofflimmern können beunruhigend sein – viele Betroffene beschreiben ein unregelmäßiges, heftiges Herzklopfen, als würde das Herz wild flattern oder gleich aus der Brust springen. „Mein Herz flattert wie ein Schmetterling“ – diese Beschreibung hört man oft. Andere berichten von einem plötzlichen Gefühl der Leere, Schwäche oder Atemnot, besonders bei körperlicher Anstrengung.
Manche Menschen haben auch Angstattacken, weil sich die Symptome anfühlen, als ob gerade ein Herzinfarkt passiert. Doch im Gegensatz zum Infarkt ist Vorhofflimmern selten akut lebensbedrohlich – trotzdem sollte man es ernst nehmen. Denn langfristig erhöht es das Risiko für einen Schlaganfall erheblich.
Die Herausforderung: Bei einigen Betroffenen verläuft die Rhythmusstörung völlig beschwerdefrei. Sie merken nichts – und doch kann das Herz im Hintergrund unregelmäßig schlagen. Deshalb ist es wichtig, gerade bei Vorerkrankungen wie Bluthochdruck oder Schilddrüsenproblemen, auf Warnsignale zu achten. Auch nächtliches Erwachen mit Herzrasen oder ein Gefühl von Enge in der Brust sollte man nicht ignorieren.
Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken – besonders wenn es wiederholt auftritt – sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Eine einfache Untersuchung mit dem EKG kann Klarheit bringen. Je früher Vorhofflimmern erkannt wird, desto besser lässt es sich behandeln und Komplikationen vermeiden.
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