Wann lohnt sich eine Stop-Loss-Order?

Eine Stop-Loss-Order ist eines der effektivsten Werkzeuge für Anleger, die ihr Depot absichern möchten, ohne täglich die Börsenkurse im Blick zu behalten. Wer im Alltag keine Zeit hat, ständig das Portfolio zu überwachen, schafft sich mit diesem Automatismus eine wirksame Notbremse gegen größere Verluste.

In der Praxis empfiehlt sich meist ein Abstand zwischen 5 und 25 Prozent unter dem aktuellen Kurs der Aktie. Die genaue Marge hängt von der Schwankungsintensität des Titels ab. Für etablierte Standardwerte, beispielsweise aus dem DAX, reicht in der Regel ein Puffer von rund 10 Prozent vollkommen aus, da diese Aktien meist stabiler verlaufen als kleinere Nebenwerte.

Der entscheidende Vorteil liegt in der Disziplin: Unterschreitet der Kurs die gesetzte Marke, wird das Wertpapier automatisch verkauft. Das schützt vor bösen Überraschungen bei unvorhergesehenen Markteinbrüchen und hilft dabei, emotionale Fehlentscheidungen im Börsenalltag konsequent zu vermeiden.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen