Vitamin D und seine Bedeutung für die Knochengesundheit
Vitamin D nimmt unter den Nährstoffen eine Sonderstellung ein, da der menschliche Körper es mithilfe von direktem Sonneneinstrahlung in der Haut selbst herstellen kann. In den sonnenarmen Monaten oder bei zu wenig Aufenthalt im Freien reicht diese Eigenproduktion jedoch oft nicht aus. Über die Nahrung lässt sich der Bedarf nur teilweise decken: Zu den natürlichen Lieferanten zählen vor allem fetter Fisch, Innereien, Eier, manche Speisepilze und Lebertran.
Die Hauptaufgabe von Vitamin D liegt im Knochenstoffwechsel. Es sorgt dafür, dass Calcium aus dem Darm aufgenommen und fest in das Skelett eingebaut wird. Ein dauerhafter Mangel schadet der Knochenstabilität erheblich und führt zu spezifischen Krankheitsbildern.
Bei Säuglingen und Kindern verursacht ein schwerer Vitamin-D-Mangel Rachitis. Dabei weichen die Knochen auf und verformen sich nachhaltig. Im Erwachsenenalter führt das Fehlen des Vitamins zur sogenannten Osteomalazie, einer schmerzhaften Knochenerweichung. Zudem begünstigt eine langfristige Unterversorgung die Entstehung von Osteoporose, was das Risiko für Knochenbrüche im Alter deutlich erhöht.
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